Gosch in Berlin - moment mal!
Der Expansionskurs der Marke Sylt über den Hindenburg-Damm hinaus ist in vollem Gange: Cafe Wien versendet als Schokoladenmanufaktur Sylt diverse Schokoladen oder Konfitüren per Internet, Herbert Seckler bringt seine Totenköpfe via “Sansibar - The Store” (Charlottenburg, Berlin) an die modebewußten Hauptstädter und Jürgen Gosch, Fischkönig von Deutschland, hat inzwischen mittels Franchise deutschlandweit seine Gourmet-Filialen in Hauptbahnhöfen und besten City-Lagen etabliert. Natürlich auch - wie sollte es anders sein - in Berlin.
Wer nun aber meint, Gosch sei überall dort, wo die graue Sylt-Silhouette auf rotem Schriftzug tront und ein Hummer den Besucher schon von der gegenüberliegenden Straßenseite anlacht, der irrt gewaltig:

Besonders liebevoll von Gosch inspiriert: Die Insel als “L”-Ersatz
In der Stadt, wo alle arm aber sexy sind, hat es sich das Bistro “Go Sylt” nach eigener Aussage zur Aufgabe gemacht, den Sylter Lifestyle nach Berlin zu transportieren. Ob dies mit Strandkörben vor der Tür, possierlichen Matrosen-Verkleidungen sowie ominösen Strandpiraten alleine wirklich getan ist, bleibt dem Geschmack und dem Anspruch jedes Einzelnen überlassen.
Wir bleiben jedenfalls lieber beim Original - nicht zuletzt, weil Jürgen “Jönne” Gosch einfach schöner singt (rechts im Audio-Player)!
Stichworte: Gosch
Gosch baut (um)
Abertausende Fischbrötchen, darunter der holde Matjes, der wilde hochgepeppelte Lachs, das trendige Pangasius-Filet sowie (abertausende) mal hunderte Krabben, suchen in der Zeit vom 25. Februar bis 03. März ein neues Zuhause. Aktuell baut nämlich Jürgen aka. Jönne Gosch seinen Fischtempel in der Friedrichstraße Ecke Neue Straße um:

Sechs mal werden wir noch wach, heissa dann ist Eröffnungstag!
In der Twisters-Bude nebenan wird derweil unter Garantie schon wieder gezittert: Die “Crepes Bakery”, wie sie sich selber edel nennt, hat als lebenslangen Fluch die Nachbarschaft von Gosch zu ertragen - und das grandioserweise standortunabhängig! Alte Inselfüchse erinnern sich. Mit Aus- und Umbauarbeiten fing es auf der Wenningstedter Kliffmeile auch einst an…
Wie auch immer - der stehts hungrige Fischliebhaber darf gespannt sein, was ihn in dem ab Dienstag verhübschten sowie frisch polierten Bistro erwartet.

So richtig dicht - von allen Seiten…
Stichworte: Gosch, Westerland
Jürgen Gosch - Fischkönig
Die Reportagen auf und über die Insel haben anscheinend Hochkonjunktur. Während auf Vox noch bis Ende der Woche das Perfekte Dinner mit Syltern am Herd ausgestrahlt wird, wird am morgigen Mittwoch Jürgen “Jönne” Gosch in Bild und Ton präsentiert.
Die Doku-Soap “Abenteuer Alltag - so leben wir Deutschen” auf Kabel 1 besucht Jürgen Gosch in seiner Lister Bootshalle und begleitet den 66-Jährign u.a. auf dem Hafenfest mit seinem Freund dem Hai (wir berichteten).
Abenteuer Alltag - so leben wir Deutschen
Folge: Der Fischkönig
kabel eins, 28.11.2007, 16:45 Uhr
Stichworte: Gosch, TV
Dick und Durstig, Bayern auf Sylt
Daß wir inzwischen Oktober haben, hat sich nicht nur bei uns, sondern auch bei Jürgen Gosch herumgesprochen. Aus diesem Grund und in Anlehnung an eine Bayrische Unsitte feiert er daher im Lister Hafen ein rauschendes Fest, inkl. zweierlei Faß (Erdinger und Fischers Hell) sowie Dick und Durstig, dem “Synonym für mitreißende musikalische Unterhaltung”. Wer gestern den zeremoniellen Faßanstich verpaßt hat, bekommt heute nochmal eine letzte Chance auf den Culture-Clash an Deutschlands nördlichster Fischbude -meile.
Also - Dirndeln und Lederhosen angezogen und auf gehts. O’zapft und g’suffa und g’schnacksalt wird ab Punkt 18:00 Uhr.
Jünne in trauter Dreisamkeit mit
Krabbe und unbekanntem Wiesenluder
Stichworte: Gosch, Hafenfest, List, Oktoberfest
Hafenfest List
Wer sich bei wolkenlosem Himmel noch einmal die Geschmachlosigkeiten eines Sylter (Fastfood*-)Fischfachgroßhändlers antun möchte, sollte ganz ganz schnell Kind, Hund, Kegel und Polohemd einpacken und trotz chromischen Sommer-Staus an Westerlands Zentrum vorbei immer gern Norden düsen. Dort findet nämlich das Lister Hafenfest statt - letzter Tag!!
Quanitativ besser als das in Hörnum, jedoch kann es qualitativ leider auch nicht viel mehr reißen. Hafenfest eben. Ein pseudomaritimes Fest zwecks noch intensiverer Touri-Abkassiererei mit Alkoholiker Shanty-Chor und dem üblichen Klimbim.
Auf dem Foto sehen Sie, meine Damen und Herren, folgendes: Einen toten zur Unterhaltung der Massen aufgebarten Hai, der mit dem urkomischen Schild versehen “Vorsicht - Beißt!” und einem sogegannten Lachsknacker im blutverschmierten Maul vor sich hinfaulen muß. Hoffentlich ist er nicht an jenem Lachsknacker krepiert, die kosten nämlich immerhin zwischen EUR 1,- und 1,20 das Stück bei Einzelabnahme. EUR 1,20 wenn Sie ihn direkt am Stand hinter dem Hai kaufen, EUR 1,- bei allen anderen…
Also - auf auf, liebe Sportsfreunde!

*) laut Focus-Magazin
Stichworte: Gosch, Hafenfest, List