Der 70cl Grünkohlschluck
Ein besonders edler Tropfen Kräuter-Klarer aus Bremen. Entdeckt im Edeka-Markt Beck gegenüber der Nordseeklinik!
Stichworte: Grünkohl
Ein besonders edler Tropfen Kräuter-Klarer aus Bremen. Entdeckt im Edeka-Markt Beck gegenüber der Nordseeklinik!
Der Grünkohl gehört zu Biike wie das Polo-Shirt zu Dieter Bohlen. Zum Ein- und Nachkochen daher unser Beitrag zum Schlemmen und Genießen 2008:
Man nehme:
Der Grünkohl wird kurz in heißem Wasser blanchiert, um die Bitterstoffe hinauszuspülen. In der Zwischenzeit die Zwiebeln und den Speck in kleine Würfel schneiden und beides zusammen leicht anbräunen. Den Grünkohl, etwas Brühpulver sowie Piment, Salz- und Pfeffer hinzugeben und alles zusammen schmoren lassen, bis der Kohl seine Farbe in ein bräunlicheres Grün geändert hat.
Am Ende den Senf sowie eine geriebene rohe Kartoffel (zum Binden der Flüssigkeit) hinzugeben und nochmals kurz lassen. Abschmecken.

Wem die traditionelle Zubereitungsweise nun doch zu nicht fein genug sein sollte, dem sei ein Blick auf einen Artikel der Zeit aus dem Jahre 2005 empfohlen. Zusammen mit Wolfram Siebeck zaubert der mit zwei Sternen gekürte Spitzenkoch aus Rantum, Johannes King vom Solring Hof, den Grünkohl auf seine ganz eigene Art zurecht: Die Zeit: “Das grüne Wagnis”.
Während das inselweite Nationalgericht bereits wenige Tage nach dem Biikebrennen wieder aus den meisten Restaurants verschwunden ist, leistet es auf dem Westerländer Wochenmarkt tapfer Widerstand - und zwar gleich eimerweise:

Frisch gekocht und duftet über den gesamten Markt.
Wer gerne selber den Löffel schwingt, dem sei folgendes Rezept aus dem “List Hüs” empfohlen:
1 kg Grünkohl, 100 g Gänseschmalz, 2 mittelgroße Zwiebeln, 1 TL Senf frischer schwarzer Pfeffer, Muskat (gemahlen), Salz, 1/2 l Kraftbrühe, eine große rohe Kartoffel
Zubereitung: Grünkohl putzen, gut waschen und ca. 4 Min. abbrühen. Aus dem Wasser nehmen und in fingergroße Stücke schneiden. Gänseschmalz in einen großen Topf geben und die geschnittenen Zwiebeln glasig schwitzen, dann den Kohl und die Gewürze hinzugeben, die Brühe angießen und alles bei schwacher Hitze dünsten (gelegentlich umrühren). Zum Schluß die Kartoffel reiben und damit die Kohlflüssigkeit binden.
Da ich zur eigentlichen Biike am 21. Februar leider nicht auf der Insel sein konnte, verweise ich einfach mal auf zwei andere Blogs mit Biike-Berichten und Fotos: