Der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz in Niedersachsen geht für den Freitag-Vormittag von einem Hochwasserstand von 2 Metern über Normal sowie einem Seegang von 8,50 Metern für die Nordseeküste aus. Desweiteren werden Orkanböen mit bis zu 115 km/h in den Spitzen erwartet. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes kann es sogar schon in der Nacht zum Freitag zum Orkan kommen:
In der zweiten Nachthälfte und am Freitag treten verbreitet orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten bis 115 km/h (Bft 11), vereinzelt auch bis 125 km/h (Bft 12) aus Nordwest auf. Mittelwind Bft 9 bis 10. ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Es können Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten sie auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände.
Massiv betroffen werden außerdem die Deiche auf dem Festland sein. Durch das an die Küste gedrückte Wasser gehen die Behörden von den höchsten Wasserständen seit den letzten 30 Jahren aus.
Global Warming, Klimaschutz, Küstenschutz… und es ward eine Reportage mehr zum neuen Trendthema.
“Sand ist das wichtigste Gut von Sylt. Die Wirtschaft der Insel ist im wahrsten Sinne des Wortes “auf Sand gebaut”, wenn er fehlt, dann leidet die Tourismusindustrie. Rund 1,3 Millionen Kubikmeter Sand müssen jetzt wieder angespült werden. Die Sandvorspülung ist die einzige Küstenschutzmethode, die der Insel bislang geholfen hat. Aber was man im Sommer vorspült, holt sich die Nordsee im nächsten Winter wieder.” TVTV.de
Sturm auf Sylt
Mittwoch, den 01.08. um 22:30 im NDR
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In der Reihe “ZDF.umwelt” stellt das ZDF in der Zeit vom 1. Juli bis 5. August fünf europäische Inseln vor, welche wegen ihrer Natur- und Kulturlandschaft beliebte Urlaubsgebiete sind. Dabei sollen jedoch nicht nur die rein touristischen, sondern mit Bezug auf die aktuell diskutierte Problematik der Klimaerwärmung die Umweltaspekte im Mittelpunkt stehen. Die Moderatoren Claudia Krüger und Volker Angres besuchen dabei die Mittelmeerinseln Sizilien und Zypern, die britischen Kanalinseln, die Insel Teneriffa (Kanaren) sowie und schließlich auch - die Nordseeinsel Sylt.
“Salzwiesen, Wattenmeer und Dünen prägen das Gesicht der Insel und stehen unter Naturschutz. Doch das Eiland ist in seiner Existenz bedroht, denn die Herbststürme der vergangenen Jahre haben große Teile der Kliffkante an der Westküste massiv angenagt.”